Project 
KKL Kernkraftwerk Leibstadt

The Leibstadt nuclear power plant (KKL in German) with a General Electric BWR6 boiling water reactor that has an electrical output of 1220 MW, is located in Leibstadt (Canton of Aargau, Switzerland) at the Rhine near the mouth of the Aare River and the German border at Waldshut-Tiengen.

Once again, VOLLMERT was allowed to support the Leibstadt nuclear power plant with our air cushion technology and special equipment such as fully electric, self-propelled SFT40 transport gear, a synchronous lifting system with hydraulic rams developed especially for the project, and much more!

The starting signal for this project was already given in February 2019 in Zurich. At that time, the customer presented the project for the first time. We quickly developed solutions based on the customer’s ideas, which were planned for June 2020.

The task for VOLLMERT was to support the customer during a planned reactor shutdown with manpower and equipment for the renewal of the condenser – the heart of the reactor’s cooling system. For this purpose, after the condenser had been “gutted” from the inside, we had to retract 24 new devices and position them in said condenser. After positioning, each “package”, which was moved on specially designed lifting/rotating and traversing equipment with air cushions, was individually calibrated. Only then many hard-working welders can begin to weld the approximately 50,000 titanium tubes into these fixtures.

Unfortunately the covid-19 pandemic happened and we had to postpone the project from April 2020 to June/July 2021. However, to be allowed to work in such a dangerous zone of a nuclear power plant, we’ve had to go through numerous required administrative procedures in advance. The occupational health examination of the employees was the smallest challenge of these. We had to find an external radiation protection officer which is truly not an easy assignment in Germany. On top of that, it was also required to obtain a “permit to work in third-party plants or facilities according to the §25 StrlSchG”. That was absolutely new for us, but we are happy we took the extra mile and prepared for future projects of this sort!

2022-05-11T11:18:26+02:00

Projekt 
KKL Kernkraftwerk Leibstadt

Das Kernkraftwerk Leibstadt, kurz KKL, mit einem Siedewasserreaktor BWR6 von General Electric mit 1220 MW elektrischer Nettoleistung, befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Leibstadt (Kanton Aargau, Schweiz) am Rhein nahe der Aare-Mündung und der deutschen Grenze bei Waldshut-Tiengen. Es ging Ende 1984 in Betrieb und ist damit der jüngste der vier aktiven Kernreaktoren in der Schweiz. Es erzeugt einen Sechstel des in der Schweiz erzeugten Stroms. Das entspricht zirka 29 Millionen Kilowattstunden jeden Tag. Im 144 m hohen Kühlturm rauschen pro Sekunde 33 Kubikmeter Wasser 12 Meter nach unten um sich im Gegenstrom aus Luft auch durch Verdunstung abzukühlen.

Bereits zum wiederholten Male durfte VOLLMERT mit bewährter Luftkissentechnik und umfangreichen Sonderequipment wie vollelektrischen, selbstfahrenden Transportfahrwerken SFT40, einer Synchronhubanlage mit eigens für das Projekt entwickelten Hydraulikstempeln und vielem mehr im Kernkraftwerk Leibstadt im Kanton Aargau (Schweiz) unterstützen.

Der Startschuss zu diesem Projekt fiel bereits im Februar 2019 – von CORONA sprach noch niemand – in Zürich. Zu damaligen Zeitpunkt wurde durch den Kunden das Vorhaben erstmals vorgestellt. Schnell wurden gemeinsam auf den Vorstellungen des Kunden basierend Lösungen erarbeitet, die im Juni 2020 zur Ausführung kommen sollten.

Die Aufgabenstellung bestand für VOLLMERT darin den Kunden während eines geplanten Reaktorstillstandes bei der Erneuerung des Kondensators – dem Herzstück im Kühlsystem des Reaktors – mit Manpower und Equipment zu begleiten. Hierfür mussten – nachdem der Kondensator von innen “entkernt” worden war – 24 neue Vorrichtungen in eben jenen Kondensator wieder eingefahren und positioniert werden. Nach der Positionierung wurde jedes “Paket”, welches auf eigens konstruierten Hebe/Dreh- und Verfahreinrichtungen mit Luftkissen bewegt wurde, einzeln eingemessen. Erst danach konnten viele fleißige Schweißer beginnen, die rund 50.000 Titanrohre in diese Vorrichtungen einzuschweißen.

Die Welt hätte für alle Beteiligten so schön und planmäßig sein können, wenn nicht im April 2020 das ganze Vorhaben aufgrund der weltweiten CORONA Pandemie pauschal um genau ein Jahr in den Juni/Juli 2021 hätte verschoben werden müssen. Um aber überhaupt in der kontrollierten Zone eines Atomkraftwerkes arbeiten zu dürfen, bedurfte es zahlreicher administrativer Vorgänge im Vorwege. Und dabei war die arbeitsmedizinische Untersuchung der Mitarbeiter der geringste Aufwand. Im Zuge dieses Vorhabens mussten wir uns bei VOLLMERT um einen externen Strahlenschutzbeauftragten kümmern (wahrlich kein leichtes Unterfangen in Deutschland) und auch eine “Genehmigung zur Tätigkeit in fremden Anlagen oder Einrichtungen gem. §25 StrlSchG” erwirken. Da aber mittlerweile alles vorliegt, sind wir auch für kommende Aufgabenstellungen bestens gewappnet.

2022-04-28T09:51:09+02:00
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